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BDSM Bondage Sicherheitshinweise

Beim Einkauf im DUNGORIUM Shop verpflichtest du dich, sicherzustellen, dass bei DUNGORIUM erworbene SM Spielzeuge nur von mündigen, volljährigen Partnern freiwillig und in gegenseitigem Einverständnis und in einem sicheren Maße („safe, sane and consensual“) eingesetzt werden.

 

BDSM Sicherheitshinweise

Das Spiel mit Unterwerfung, Demütigung, Schmerzzufügung, Fesselung in all seinen vielfältigen Varianten wird üblicherweise mit BDSM für „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“ bezeichnet. Eine immer größer werdende Zahl von Menschen erlebt in diesem Spiel eine außergewöhnliche Steigerung des sexuellen Erlebens, oft sogar heilsamen Zugang zu bislang verborgenen Anteilen ihrer Seele.

 

Damit dieses Spiel für Sie zu einer echten Bereicherung wird und nicht mit tragischen Folgen endet ist die Beachtung einiger Grundsätze erforderlich. BDSM lässt sich am ehesten mit der Ausübung einer Sportart wie vielleicht z.B. Klettern vergleichen. Wie beim Klettern auch sind alle Abstufungen vom leichten Bergwandern bis zu Extremtouren möglich. Derartiger Sport kann faszinierende Erlebnisse möglich machen, aber es ist definitiv riskanter Bergtouren zu machen, als z.B. Fernsehen zu schauen.

Mit ein wenig Nachdenken, vorausschauender Planung, Umsicht und vernünftigem Material lässt sich dieses Risiko jedoch auf ein Minimum reduzieren.

Dazu möchten wir Sie mit den folgenden Ratschlägen ermuntern, die natürlich aufgrund der Vielzahl der Spielarten des BDSM keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben können. Unsere Ratschläge stellen keine ärztliche Beratung dar.

Gegenseitiges Einverständnis ist Grundvoraussetzung jeder Session. Weichen Sie von dieser Regel nicht ab. Nutzen Sie nie eine Abhängigkeitssituation, -welcher Art auch immer - für eine BDSM Session aus. Sie würden es sicher irgendwann bereuen.

Vereinbaren Sie ein „Stop-Wort“ oder „Stop-Zeichen“ damit der passive Partner die Session beenden kann sobald er sich überfordert fühlt.

 

Gegenseitiges Vertrauen ist die wichtigste Zutat für eine gute Session. Spielen Sie keine intensiveren Spiele mit einem Partner den sie nicht einschätzen können. Je länger man sich kennt desto mehr kann man machen. Vereinbaren Sie gegebenfalls die Sicherheitsüberwachung durch einen neutralen Dritten Ihres Vertrauens.

Intensive BDSM Spiele können den Körper belasten. Solche Spiele sind nur für gesunde Menschen geeignet. Stellen Sie sicher, dass Sie auch über die gesundheitliche Situation Ihres Partners informiert sind. Wenn Sie sich nicht sicher sind klären Sie mit einem Experten ab, was möglich ist und was zu unterlassen ist.

Vermeiden Sie BDSM Sessions unter Einfluss von Alkohol oder Drogen. Eine anspruchsvolle Bondage kann auch vom besten Top nicht mehr sicher durchgeführt werden, wenn er stark alkoholisiert ist. Berücksichtigen Sie, dass die Einnahme von Nitraten („Poppers“) und erektionsverstärkenden Medikamenten („z.B. Viagra“) den Kreislauf destabilisieren kann.  Besonders bei langem Stehen kann es rasch zu Blutdruckabfall mit Bewußtseinsverlust kommen.

Sorgen Sie gerade bei Bondage für sichere Technik. Planen Sie große Sicherheitsreserven bei der Belastbarkeit von Haken und Seilen etc. ein. Informieren Sie sich bei kompetenten Fachleuten über richtige Dübeltechnik, sowie Bruch und Reissfestigkeit der verwendeten Materialien.

Lassen Sie einen hilflos gemachten Sub nicht alleine.  Er verläßt sich darauf, dass sie sich fortlaufend um seine Sicherheit kümmern.

Besondere Achtsamkeit ist bei Knebelungen nötig. Bedenken Sie dass ein Knebel das Abschlucken des Speichels erschweren kann. Sorgen Sie dafür dass der Speichel aus dem Mund ablaufen kann. Der Geknebelte könnte sonst an seinem eigenen Speichel ersticken.

Wenn sie einen Knebel verwenden der die Mundatmung einschränkt müssen Sie laufend überprüfen ob die Nasenatmung funktioniert. Nasenschleimhäute können in kurzer Zeit so zuschwellen, dass keine Nasenatmung mehr möglich ist und Ersticken droht.

Vermeiden Sie Knebelungen die Würgereiz auslösen. Ein Erbrechen während einer Knebelung ist immer kritisch.

Im Notfall muss jeder Knebel innerhalb kurzer Zeit entfernt werden können. Überlegen Sie sich welche Handgriffe dazu erforderlich sind bevor es kritisch wird.

Planen Sie gerade bei komplizierteren Bondage Sessions Notfallsituationen gedanklich durch.   ( „Was würde ich machen, wenn er jetzt bewußtlos wird?“ )

Sorgen Sie dafür, dass im Notfall jede Bondage Situation kurzfristig abgebrochen werden kann. Wer im Notfall anfängt nach Schlüsseln zu suchen hat schlechte Karten. Schlüssel müssen übersichtlich an einer Stelle abgelegt werden. Sorgen Sie dafür, dass eine geeignete Schere oder ähnliches bereit liegt um Seile durchtrennen zu können.  (Vorher mal üben, ob das auch klappt!)

Scheuen Sie sich nicht im Ernstfall den Rettungsdienst zu verständigen. Das sind Profis, die nicht über Sie lachen, sondern helfen (und außerdem der Schweigepflicht unterliegen)!

Und grundsätzlich: machen Sie nur Dinge mit denen Sie sich auskennen und bei denen Sie sich sicher fühlen. Ein unsicherer Top bringt keine gute Session rüber.

Euer DUNGORIUM Team